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In Köln sagt man ja bekanntlich:
Wenn man eine Sache das zweite Mal macht, ist es
schon Tradition. Hiernach war unser ISB
Trainingslager in Prüm schon Tradition. Wir hatten
unser Lager auch wieder im Hotel Tannenhof
aufgeschlagen, wo wir wieder sehr willkommen waren.
Dieses Mal haben wir es sogar auf 10 Fahrer
gebracht, so dass wir schon von der Anzahl her "Tour
de France"- Stärke erreicht hatten. Die neuen
ISB-Trikots taten hierbei ihr Übriges.
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So war es dann auch, dass wenn wir durch einsame
Eifeldörfer auf Menschen/Zuschauer trafen, uns
regelrecht zugejubelt wurde; sogar die Autofahrer in
der Eifel (für uns Kölner absolut ungewohnt!) hatten
großes Verständnis für unsere Formationsfahrten.
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Aber der Reihe nach:
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Freitags um 14.30 Uhr ging es pünktlich mit dem
VW-Bus von Stephan (wo alle Räder verstaut waren)
und einem weiteren Fahrzeug auf in Richtung Prüm.
Leider war die Anreise etwas beschwerlich, da auf
diesen Tag der Beginn der Osterferien fiel und die
Autobahn ziemlich voll war. Nach ca. 1,5 Stunden
erreichten wir unser Ziel, wo schon Ralph und Ulle
sehnsüchtig auf uns warteten. Die beiden und die
gemeinsam angereisten Teammitglieder des ersten
Tages (Stephan, Dieter, Frank, Günter und Manuel)
wollten so schnell wie möglich aufs Rad! Um ca. 17
Uhr waren wir dann schon auf der Piste und so wurden
die ersten 70 Kilometer mit 1.500 Höhenmetern in ca.
2,5 Stunden unter "Navigationsführung" von Manuel
abgespult. Hier zeigte sich bereits, dass sich die
Fahrer im Vorfeld auf dieses Trainingslager intensiv
vorbereitet hatten und ein strammes Tempo von allen
angeschlagen werden konnte.
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Zum krönenden Abschluss gab es im Hotel natürlich
auch wieder das ein oder andere "Bit". Die erste
Runde wurde von Frau Zastrow, der netten Chefin des
"Hotel Tannenhof" gesponsert. Im Städtchen wurde dann
bei einem guten Abendessen und weiteren
"alkoholfreien" Bits der Abend beschlossen.
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Am zweiten Tag wurde dann unser Team von Micha,
Robby und Timo komplettiert. Nach einem kräftigen
Frühstück haben wir uns dann pünktlich unter
Führung von Robby, der die Gesamtstrecke von 150
Kilometern in sein Navigationshandy einprogrammiert
hatte, auf den Weg gemacht. Das Wetter war auch an
diesem Tag wieder hervorragend, so dass wir nach ca.
50 windigen Kilometern unser ersten Etappenziel St.
Vith erreichten. Hier konnten wir in der Sonne
unsere Getränke genießen und im Lokal selbst dann
die unerlässlichen Spaghetti (damit wir uns nicht
dem Risiko wie im letzten Jahr ausgesetzt hätten,
auf ca. 100 km nichts mehr zu essen zu bekommen). So
wurden die restlichen Kilometern mit einigen Bergen
und Tempofahrten in Kolonne zum wahren Vergnügen.
Jeder kam auf seine Kosten: die Bergfahrer, die
Lutscher und auch die Tempobolzer ;-).
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Am Ende dieser Etappe hatte
Dieter für alle noch eine Überraschung parat: Ein
Massagetermin für alle Radler war organisiert, der
dann auch rege und dankbar in Anspruch genommen
wurde. Nach einem Saunabesuch und einer Schwimmrunde
im hauseigenen Schwimmbad wurde dann auch hier mit
einem üppigen Abendessen der Tag beendet.
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Der dritte Tag lag ganz im Zeichen
des Mannschaftszeitfahrens in Gerolstein Bis hierhin
führte uns unsere Etappe als Zwischenziel; die
letzten 14 Kilometer bis Gerolstein wurden auf der
Original-Zeitfahrstrecke in Mannschaftsformation
"Tempo gebolzt". Hier musste oder wollte jeder an
seine Grenzen gehen - ein Gemeinschaftserlebnis der
besonderen Art.
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Nach einem üppigen Mittagessen,
das dem einen oder anderen zu schwer im Magen lag,
wurden die restlichen 50 Kilometer abgespult, so
dass wir alle wohlbehalten am Sonntagnachmittag
wieder im Hotel landeten. Der Tradition folgend
haben wir natürlich wieder bei riesigen Eisbechern
mit Sahne das diesjährige Trainingslager
beschlossen.
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Das die Mühen sich gelohnt haben
und zudem der Termin hervorragend lag, kann man
schließlich an den guten Rennergebnissen von "Rund
um Köln" ablesen.
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So wie es aussieht, werden wir
wohl auch im nächsten Jahr der Tradition weiter
folgen.....
Gruß
Manu
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