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Die Events |
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25.04.2008 - 27.04.2008, Event Nr.22 :
Trainingslager Eifel |
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Vom 25.-27.4.2008
schlugen wir unser Trainingslager in
Prüm im
Hotel
Tannenhof auf. |
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In diesen drei Tagen spulten wir
(Dieter Reich, Frank Unger, Günter Schoof, Manuel
Destra, Marcus, Michael Gomulla, Robert Carlet und
Stephan Woyke) insgesamt 300 Trainingskilometer bei
herrlichem, fast sommerlichen Wetter ab.
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Der Auftakt gestaltete sich etwas
abenteuerlich, da man in Prüm eine Fliegerbombe aus
dem 2. Weltkrieg in 700 Meter Entfernung unseres
Teamhotels gefunden hatte und halb Prüm evakuiert
werden musste. Da wir aber glücklicherweise eine
halbe Stunde vor der Evakuierung in unserem Hotel
angekommen sind und in kürzester Zeit startklar
waren, konnten wir trotzdem noch am Freitag unsere
erste Tour in der Eifel starten. |
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Die Tour am Freitag (über 70 km
südöstlich von und bis Prüm) wurde von einem
erfahrenen "Tourguide" vom
RSC Prüm
begleitet. Der RSC Prüm hatte uns seinen besten
Fahrer zur Verfügung gestellt, unser
"Turbo-Torsten", der sich bestens auf unsere Gruppe
eingestellt und genau das richtige Tempo
angeschlagen hatte. An dieser Stelle Herzlichen Dank
an Torsten und dem RSC-Prüm. Zum Abschluss wurde auf
dem Marktplatz der gelungene Trainingsauftakt mit
einem kühlen Bit gefeiert. Hier übernahm dann
"Muskel-Manni" vom RSC Prüm die Rund-um-Betreuung
der ISB´ler. Er bot sich an, mit uns am Sonntag nach
Belgien zum Rennen Lüttich-Bastogne-Lüttich zu
fahren. Dies passte jedoch leider nicht in unseren
Trainingsplan, da wir unsere Königsetappe für
Samstag geplant hatten (150 km) und am
Sonntagnachmittag auch schon wieder zu Hause sein
wollten. Trotzdem ein Herzliches Dankeschön an Manni.
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Dann wurde es noch etwas
abenteuerlicher: Mittlerweile schon ein wenig
durchgefroren, wollten wir nun endlich in unser
Hotel. Die Zufahrt dorthin war leider immer noch
gesperrt, da die Bombe immer noch nicht entschärft
werden konnte. Es wurde zeitweise sogar diskutiert
einige Feldbetten für die Evakuierten in einer
nahegelegenen Turnhalle aufzustellen. Zu diesem
Zeitpunkt sind einige Teammitglieder fast den
Erfrierungstod gestorben, so dass man blitzschnell
in ein gutbürgerliches Lokal flüchtete, um sich dort
aufzuwärmen und endlich etwas zu essen zu bekommen.
Die Gäste schauten natürlich etwas komisch, da wir
in voller Radmontur mit Radhelmen und Brillen unsere
Plätze einnahmen. Die Räder hatten wir natürlich so
positioniert, dass wir immer einen guten Blick
darauf hatten. Ab dem dritten Bit bekamen wir
endlich ein richtiges Fahrradschloss dazu und so war
es uns dann möglich, die Räder auch noch
abzuschließen. Als wir dann schließlich um 22:45 Uhr
unsere Zimmer im Hotel beziehen konnten, beschlossen
wir den Abend mit einem letzten Bierchen zu
beschließen. So waren die letzten Kohlenhydrate für
den nächsten Tag gut angelegt!
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Die
Samstagstour mit 150 km über dem
Schwarzen Mann, an den
Ardennen vorbei nach
St. Vith war dann der Höhepunkt unserer
Eifel-Tour. Dieter, Manu und Robby hatten diese Tour
bereits im Vorfeld ausgearbeitet und diese dann auf
einem Navigationssystem in das Handy von Robby
gespeichert. Mittels "Knopf im Ohr" führte uns Robby
mit Hilfe des Handy auch (fast) die gesamte Strecke
hervorragend durch die
Eifel
und die Ardennen. Am Abend nach der Tour hatte Robby
trotzdem ein bis zwei Runden Bier an der Backe, da
er vor lauter Vorfreude fälschlicherweise die Tour
für Sonntag aufgerufen hatte. Als wir dann nach
bereits gestandene 5 km mit einer 8 % Steigung
in die falsche Richtung gefahren waren (so hatten
wir alle erst einmal einen Puls von 170...) fiel
Manu der Fehler auf. Wir durften also Alle den Berg
wieder herunterfahren und erst dann die richtige
Tour aufnehmen. Leider hielt sich das
Navigationssystem nicht immer an die
einprogrammierte Route und hatte die die dumme
Angewohnheit an der einen oder anderen Stelle die
Strecke etwas abkürzen zu wollen. So kam es, dass
unser an sich schon beschwerlicher Weg den
"Schwarzen Mann" hinauf, durch eine 5km lange
Schotterpiste mit einer 5%igen Steigung durch einen
Wald zusätzlich erschwert wurde. Hier hielt das Team
hervorragend zusammen, niemand verlor die Nerven und
es gab auch kein böses Wort (nur ein Paar Flüche auf
das Navi). Spätestens ab diesem Zeitpunkt war klar:
Wir sind wirklich ein Team!
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Trotz des Abstechers im Wald
hielt unser Material (es gab übrigens auf der
gesamten Tour keine einzige Panne!). Die weiteren
Kilometer konnten wir auf hervorragenden Straßen in
einer bombastischen Landschaft abspulen und kamen so
unserem ersten Ziel
St. Vith Kilometer um Kilometer näher. Die
Gruppe hatte ein gutes Tempo angeschlagen, so dass
auch die etwas weniger Trainierten gut mitkamen. In
St. Vith wurde dann nach 50 km die erste verdiente
Pause eingelegt und der gute belgische Kaffee
genossen. Dieter machte es als einziger richtig: Er
aß einen Pfannkuchen, so dass er im Gegensatz zu den
anderen keinen Anflug von Hungerast bekam. Denn in
ganz Belgien fanden wir kein Restaurant mit
geöffneter Küche. Selbst in Deutschland mussten wir
lange suchen, bis der
Krautscheider Hof trotz kalter Küche ein
Erbarmen hatte. Dort bekamen wir die wohl leckersten
Strammen Mäxe der Welt (mit jeweils vier Eiern !!).
Die restlichen 25 km nach Prüm haben wir dann, gut
gekräftigt und guten Mutes, bewältigt. Kleine
Krämpfe wurden einfach ignoriert, weggetreten und
wegmassiert, so dass alle gut und wohl gelaunt im
Hotel ankamen. Das Bier hat dann auch wieder gut
geschmeckt und die Sauna wurde angeworfen -
Schön das bereits nach dem ersten Saunagang
kollektives Schlafen auf den Liegen des Schwimmbads
angesagt war. Wer den Schnarch-Wettbewerb gewonnen
hat, wird an dieser Stelle nicht verraten. Nach
einem wirklich tollem Essen klang der Abend dann mit
einigen Lachsalven gemütlich aus - und einige
sollten sich merken: "Sechs bleibt liegen!!" :-)
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Der Sonntag lag ganz im Zeichen
der Besichtigung der Zeitfahrstrecke vom
Team-Zeitfahren beim diesjährigen
"Tour
Festival" in
Gerolstein. Bis dorthin (ca. 40 km) gab es
wieder sommerliche Temperaturen, ordentliche
Anstiege und hervorragendes Gruppefahren. Die
Zeitfahrstrecke "Densbach - Gerolstein" wurde dann
mit einem Schnitt von 40 km/h in Augenschein
genommen. Hier konnte sich das vom ISB-Team-Cologne
aufgebotene Team (in diesem Jahr Günther Schoof,
Manuel Destra, Robert Carlet und Stephan Woyke)
bereits ein ordentlichen Eindruck von der Strecke
verschaffen. Bei einem leckeren Cappuccino und
diversen Eisbechern (bei Einigen mit Sahne!!!)
wurden die letzten 40 km zurück nach Prüm in Angriff
genommen. Bereits ca. 15 km vor dem Ziel war Michael
Gomulla mit sich und der Welt im Reinen und meinte
lauthals: "Ich quäle mich heute nicht mehr" - es kam
dann, was kommen musste. Ein 1,5 km langer Anstieg
mit 13 %!! Es zeichnet nun aber einen ISB´ler aus,
dass nicht gemotzt wird, sondern tatkräftig und neu
motiviert in die Pedale getreten wird. Dies hat
Michael dann auch von leisen Flüchen begleitet
getan. Fünf Kilometer vor dem Ziel versuchte dann
Manuel Destra gemeinsam mit seinem Zimmergenossen
Stephan Woyke, aus dem Hauptfeld heraus, einen nicht
ganz überraschenden Ausreißversuch. Dieter Reich,
Günter Schoof und Robert Carlet hatten jedoch genau
aufgepasst. Manuel versuchte mit seinem Kämpferherz
noch zwei weitere Angriffe, die jedoch immer wieder
gnadenlos abgewehrt wurden. Die Fünfergruppe kam
also geschlossen auf die letzten 500m vor dem Ziel.
In einem letzten Sprint entschied dann Stephan Woyke
den Schlußsprint für sich und Zimmer 20 gelang so
ein eindrucksvoller Sieg.
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Fazit eines gelungenen
Trainingslager: Da waren wir nicht das letzte Mal !
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