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Die Events |
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Unser Sommermärchen, Vattenfall
Cyclassics 2007 ! |
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Ein
sensationeller 3.Platz in der
Teamwertung durch unsere
"Alpeciner"
und ein hervorragender 70. Platz durch Phillip
Winker auf der 100km-Distanz waren die Höhepunkte
unseres Teams bei den "Vattenfalls Cyclassics 2007"
in Hamburg. |
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Trockene
Straßen, ein leicht bewölkter Himmel und
zweistellige Temperaturen, waren für unsere
diesjährigen Fahrer die besten Voraussetzungen, um
diese traumhaften Ergebnisse zu erzielen. An den
Start gingen dieses Jahr Dieter Reich, Frank
Scheinheim, Frank Zordel, Peter Sterzenbach, Philipp
Winker, Ronald Dzuber und Robert Carlet. |
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Durch sein gutes
Vorjahresergebnis durfte Philipp erneut aus Block B
starten. Nach dem Start konnte er schnell Anschluss
im vorderen Fahrerfeld finden. Trotz harter
Positionskämpfe gelang es ihm sich an die
Spitzengruppe vor zu arbeiten
und den mühsam erkämpften 70. Platz
erfolgreich bis ins Ziel zu bringen. |
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Die
"Alpeciner"
in userem Team Dieter Reich, Frank Zordel Pit
Sterzenbach und Robert Carlet starteten als "Team
Alpecin 2". Dank des Einsatzes von Miriam Mandt
von
der Roadbike,
waren sie zusammen mit all den anderen Alpecin-Teams
in Startblock C gesetzt. |
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Pit Sterzenbach
beschreibt wie er das Rennen erlebt hat: |
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"Es ist 08:05
Uhr, mein Puls ist bei 120, wir alle zählen zusammen
runter 5, 4, 3 ... Peng, endlich erlöst uns der
Startschuss. Das Feld nimmt schnell an Fahrt auf,
nach einigen Kilometern haben wir uns geschlossen in
der Spitzengruppe etabliert. Das Tempo ist hoch, die
Beine fühlen sich gut an.
Die Hälfte der Strecke ist geschafft und wir fahren
noch immer vorne mit, Wahnsinn! Noch ist es ein sehr
ruhiges, entspanntes Rennen. Die ersten Fahrer aus
Block B haben wir bereits überholt, aber es werden
immer mehr.
Nach ca. 70 km fahren wir auf das Hauptfeld von
Block B auf. Wow, jetzt haben wir schon den
zweiminütigen Vorsprung von den „B-Feld“ rausgeholt.
Das Fahrerfeld steht wie eine Wand vor uns. Die
ganze Straßenbreite, und so weit wie man nach vorne
schauen kann nur Radrennfahrer. Das Rennen wird
hektisch und man kämpft sich Rad für Rad nach vorne.
Es ist eng, ständiger Tempowechsel, und Rangeleien.
Neben mir macht schon wieder einer eine
Vollbremsung. Es knallt ... ein Hinterradreifen ist
geplatzt! Ich kann dem Chaos entgehen. Wo sind meine
Jungs? Hoffentlich kommen hier alle wieder heile
raus!
Noch ca. 20 km und es geht zügig in Richtung
Innenstadt. Zu meiner Linken sehe ich schon wieder
ein Fahrer am Boden liegen, ein zweiter rappelt sich
gerade auf. Oh nein, es ist ein "Alpeciner"
der da regungslos auf dem Bauch liegt, einer von
uns! Ich sehe im vorbeifahren nur den blonden Zopf
und realisiere das es Miriam sein muss! Mir gehen
tausend Gedanken durch den Kopf. Hoffentlich ist
nichts schlimmes passiert!? Die nächsten Kilometer
kann ich an nichts anderes mehr denken.
Vor uns erscheint die Köhlbrandtbrücke. Meinen
Kapitän Dieter Reich habe ich auch wieder gefunden.
Der letzte Anstieg, jetzt noch mal alles geben! Die
letzten Körner werden mobilisiert. Das Fahrerfeld
reißt endlich auseinander, wir ziehen uns
gegenseitig die Brücke hoch und lassen einen nach
dem anderen hinter uns. Wir sind oben, aber es ist
keine Zeit zum Ausruhen. Es geht direkt in die
Abfahrt, wir fahren abwechselnd im Wind, im dicksten
Gang, alles was geht! Es ist fast geschafft, noch
2,3 oder auch 5 km, egal.
Wir fahren auf die Innenstadt zu. Viele Fahrer
biegen an der Streckenteilung vor uns rechts ab auf
die 150km-Strecke. Es sind Fahrer aus Block A. Das
bedeutet wir haben wieder zwei Minuten aufgeholt!
Was gibt das wohl für eine Endzeit?
Endlich, wir kommen auf die Mönckebergstraße, es ist
vollbracht! Hundert, nein Tausend jubelnde Zuschauer
beflügeln uns auf den letzten Paar hundert Metern.
Mir läuft es kalt den Rücken runter und ich habe
Gänsehaut am ganzen Körper. Wir fahren nebeneinander
durchs Ziel. Ich schau auf meine Uhr, was für eine
Zeit, ich kann es gar nicht glauben.
Minuten später, irgendwo im Zielbereich, wir liegen
uns in den Armen. Ich habe Tränen in den Augen, die
Anspannung, mein erstes 100km-Rennen, der Erfolg,
die Erleichterung. Egal, wir sind einfach nur stolz
auf unsere Leistung!!!" |
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Unserer Veteran Ronald Dzuber startete dieses Jahr
zum zwölften Mal in Hamburg und hat damit seit der
Premiere kein Rennen verpasst. Doch zum ersten Mal
startete er nicht auf der 60km-Strecke sondern auf
der 100km-Strecke.
Auf Grund seiner bisherigen erbrachten Leistungen
auf der 60km-Strecke wurde er vom Veranstalter in
den Startblock H gesetzt. Mit seinem 1345. Platz
erfüllte er voll seine Erwartungen und war von der
100km-Strecke vollauf begeistert. |
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Obwohl Frank
Schweinheim in der
"T-Mobile Cycling Tour" einen der
vorderen Plätze belegt musste er bei seinem ersten
Start in Hamburg,
aus Startblock S starten. Zusammen
mit ein paar gleich Gesinnten konnte er einige
Tausend Fahrer überholen, und sich damit auf einen
unglaublichen 125. Platz nach vorne vor arbeiten.
Respekt!!! hier nun seine Eindrücke vom Rennen: |
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"Um 9.22 ging es bei mir erst
los. Bin einfach auf der linken Straßenseite in der
ersten Reihe gestartet um nicht behindert zu werden.
Bin dann Vollgas losgefahren und hatte nur noch zwei
Tschechen vor mir, die noch gestörter vorgeprescht
sind. Das ist mir auch noch nie passiert, das ich
vor einem Tausenderfeld herfahre und nicht mehr
eingeholt werde.
Mit einer Gruppe von 5 oder 6 Mann und einigen
kurzzeitigen Begleitern haben wir im Wind
zusammengearbeitet und fleißig überholt. Das
Windkantentraining in Belgien und die vielen
kurvigen Straßenrennen haben mir da sehr geholfen so
das ich zum Schluss mit dem starken Tschechen aus
unserer Gruppe überlebt habe. Nur nach der
Kohlbrandbrücke hat es mal eine Gruppe aus dem
Startblock L oder M mit uns aufnehmen wollen und ist
mal mutig für 2 Minuten vorgefahren. Dann waren wir
wieder zu Dritt plus Anhang von über hundert Mann.
Ich habe schon etwas Angst bekommen und gedacht wir
würden, wie so oft, am Ziel überrollt. Dann kamen
aber ein Paar Kurven und die Bahnschienen. Hier
konnten wir sie alle abgehängt. Die haben wohl alle
ihre Kraft für den Zielsprint gespart.
Kurz vor dem Ziel sind wir leider für fast 2 Minuten
angehalten worden. Die 55km Fahrer sind da glaube
ich vor uns durchgelassen worden. Es war wie zu
Weihnachten auf der Schildergasse. Niemand hat mehr
etwas machen können. Sonst wäre ich vielleicht 101
geworden. Das ich nur sowenig Zeit verloren habe ist
kein Wunder, habe mir dafür aber auch einiges
anhören müssen. Nach 1 Minute haben wir das Rad auf
den Rücken genommen und ab ging es durch die Meute.
Nur der Tscheche ist noch leichtfüßiger zwischen den
Rädern hin und hergetänzelt als ich. Irgendwie ein
absurdes Rennen oder? Ich konnte sogar noch über die
Ziellinie rollen. Kurze Zeit später wurden die
Fahrer hinter mir aufgefordert zügig über die
Ziellinie zu gehen!" |
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Hier die
Einzelergebnisse unserer Fahrer: |
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Name |
Startnummer |
Platz |
Zeit |
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Philipp
Winker |
9000 |
70 |
2:20:44,33 |
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Pit
Sterzenbach |
20509 |
112 |
2:20:47,02 |
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Dieter
Reich |
20520 |
113 |
2:20:47,13 |
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Robert
Carlet |
20519 |
121 |
2:22:10,26 |
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Frank Schweinheim |
31061 |
125 |
2:22:32,91 |
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Frank
Zordel |
20521 |
164 |
2:25:16,15 |
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Ronald
Dzuber |
4444 |
1345 |
2:36:34,29 |
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Da unsere vier Fahrer Dieter Reich, Frank Zordel,
Pit Sterzenbach und Robert Carlet dieses Jahr für
das "Team-Alpecin 2" gefahren sind und nur drei
Fahrer für das ISB-Team-Cologne an den Start gingen,
gab es für das ISB-Team-Cologne leider keine
Platzierung in der Teamwertung. Unsere "Alpeciner"
im Team sorgten dafür aber für eine kleine Sensation
und erreichten als "Team-Aplecin 2" den dritten
Platz in der Teamwertung! |
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Bedanken müssen wir uns in diesem Jahr vor allem bei
Alpecin und
RoadBike, die unsere
"Alpeciner" im Team
durch die professionelle Vorbereitung zu wahren
Leistungsexplosionen gebracht haben. Nicht unerwähnt
bleiben darf hier das Team um Frederike Lange von
der Fakultät für Sportwissenschaft zur Universität
Bielefeld. |
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Wie in jedem Jahr gab es auch in diesem Jahr wieder
eine zünftige Grillfeier bei den Dzubers. Eine
liebgewonnene Tradition an der die Fahrer Ihr
Reservoir an Elektrolyten wieder auffrischen können
:-)
Vielen Dank an Bärbel und Ronald. |
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