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Internetauftritt der Fa. ISB Schuhmacher AG
 03.10.2006, Event Nr.15 : Sparkassen Münsterland Giro (Jedermann) 2006

Leider konnten wir keine  vier Fahrer ins Rennen schicken, da Robby schwer erkrankte und  mit Medikamenten voll gepumpt war. Aber er hat sich aufopferungsvoll um uns gekümmert und für die richtige Stimmung und verbale Unterstützung gesorgt.

Bereits um 09:20 Uhr machten sich Pit und Frank auf den Weg um sich mit ca. 950 anderen Rennradfahrern, über 90 Km  zu messen. Pit beendete sein Rennen mit dem fantastischen 323. Platz,  in der Zeit von 2:25,04 Std. und einen Stundenmittel von 37,4 Km/h. Frank fuhr mit sensationellen 2:14,00 Std. und einer Durchschnittsge-schwindigkeit von 40,5 Km/h auf Platz 64.   „Wahnsinn“, sage ich da nur.

Mein Rennen über die 60 Km (64,92 Km) Distanz begann erst um 10:20 Uhr. Was war ich nervös und aufgeregt. Dank der Unterstützung meines „Schwagers in Spee“ ;-), der mir noch so einige  Tipps und Tricks mit auf den Weg gab, konnte ich das Rennen aufnehmen und losspurten.

Das Anfangstempo in den ersten 10 Km war sehr hoch. Im Schnitt fuhr die Führungsgruppe sage und schreibe 47 km/h und ich war mittendrin. War ich hier bei einem falschen Rennen, irgendeinem anderen Giro??? Nein, war ich nicht!!! Leider konnte ich dieses Tempo nicht mithalten und musste dann abreißen lassen, um mir eine andere Gruppe zu suchen, die für mich das optimale Tempo fuhr. Die leichten Rampen, die sich zwischendurch immer mal wieder in dem sonst so flachen Land zeigten, waren für mich so etwas wie der L`Alpe d`Huez in Frankreich.

Zwischenzeitig nutzte ich bei den Anstiegen den Windschatten einer Rennradfahrerin, die mich dann hinter sich herzog. Das ging dann so ca. 10 Km lang.  Hallo? Es geht hier um Randrennen und nichts Anderes!! Ich konnte sie auch nicht abschütteln. Als sie vor mir am Berg war,  konnte ich mich aber immer wieder ansaugen und kurzzeitig an ihr vorbeiziehen. Ich verlor sie dann aber aus dem Auge.

Zwischendurch gab es immer wieder kleine Regenschauer.

Bei Km 40 hatte ich dann die Gruppe gefunden, die für mich das optimale Tempo fuhr. Ein schwerer Sturz ereignete sich „zwei Mann“ neben mir. Noch im Augenwinkel konnte ich sehen, wie sich der Fahrer verabschiedete und hörte dann das Bersten von Metall, Karbon, das Schleifen der Pedale und einen Aufprall auf den harten und nassen Asphalt. Es war kein angenehmes Geräusch, das mir zu Ohren gekommen war. Ein lauter Aufschrei des Fahrers und ein lautes Fluchen der Kollegen gingen durch die Gruppe. Ich hoffe dem Fahrer ist nicht allzu viel passiert.

Wir kamen unserem Ziel immer näher. Zwischendurch immer wieder gestürzte Fahrer die mit zuviel Risiko gefahren sind. In den vielen, teilweise engen und kurvenreichen Ortsdurchfahrten,  musste man sich wirklich sehr konzentrieren und das Tempo ein wenig herausnehmen. Heil nach Hause kommen, bei den nassen Straßen, war jetzt meine Devise.

Nach 64,92 Km war dann auch für mich das Rennen in einer recht guten Zeit von 1:54,03 Std. vorbei. Mit einem Schnitt von 34,2Km/h erreichte ich den 280. Platz von ca. 600 Startern

Wir können auf das Abschneiden unseres gesamten Teams sehr stolz sein.

Noch einmal einen lieben Dank an Robby für den Transport und die Unterstützung.

Michael Gomulla

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